Thomas Roser

Predigten

Hier finden Sie eine Sammlung von Predigten von mir zu verschiedenen biblischen Themen. Ich hoffe, dass diese Predigten Ihnen von Nutzen sein können und meinem Heiland Ehre machen!
Mein Name ist Thomas Roser. Ich lebe in Nürnberg. Bibelportal.de ist seit 2003 mein privates Projekt mit Informationen zur Bibel.
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Empfehlung

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Der Richterstuhl des Christus

Müssen Christen ins große Endgericht vor dem großen weißen Thron? Müssen sich Christen für ihre Taten und Worte verantworten?

Diese Predigt behandelt die scheinbare Spannung zwischen der Verheißung in Johannes 5,24, dass Gläubige nicht ins Gericht kommen, und der Aussage in Hebräer 4,13, dass wir Rechenschaft ablegen müssen. Die Lösung liegt in der Unterscheidung von drei verschiedenen Ereignissen: dem Gericht über die Völker, dem Gericht vor dem großen weißen Thron für Ungläubige, und dem Richterstuhl Christi für Gläubige. Letzterer ist bewusst kein "Gericht", da es nicht um Erlösung geht, sondern um die Bewertung unserer Werke.

Anhand der Metapher aus 1. Korinther 3 wird erklärt, dass menschliche Anstrengungen wie Holz, Heu und Stroh verbrennen, während vom Heiligen Geist gewirkte Werke wie Gold, Silber und Edelsteine bestehen bleiben und zu ewigem Lohn führen. Die Predigt schließt mit vier Aspekten der Gnade und betont: Gläubige sind ewig sicher, aber unser Leben hat ewige Konsequenzen für unseren himmlischen Lohn. Die zentrale Botschaft ermutigt zu bewusstem, geistlichem Leben bei gleichzeitiger Betonung der Heilsgewissheit.

Psalm 119,97-104 - Ich liebe dein Gesetz

Die Predigt behandelt das Thema der Suche nach Weisheit in unserem täglichen Leben und betont, wie wichtig es ist, Gottes Weisheit zu erlangen, um richtige Entscheidungen zu treffen. Es wird gezeigt, dass man diese Weisheit durch den Heiligen Geist, das Gebet und das Studium von Gottes Wort erreichen kann.

Psalm 119 wird als Beispiel für den tiefen Respekt und die Liebe zu Gottes Gesetz verwendet, das nicht nur als Ansammlung von Regeln, sondern als Offenbarung von Gottes Charakter verstanden wird. Die Predigt fordert dazu auf, Gottes Wort aktiv zu suchen und zu lieben, um wahre Weisheit zu erlangen. Abschließend wird die Einladung ausgesprochen, sich von Gottes Wort leiten zu lassen, um ein erfülltes und weises Leben zu führen.

Gideon's aussichtsloser Kampf

In der Predigt wird die Geschichte von Gideon aus Richter 6-7 aufgegriffen. Gideon führt 300 waffenlose Männer gegen eine starke, hochgerüstete Armee. Doch dieses scheinbar aussichtslose Unterfangen war Teil von Gottes Plan.

Die Predigt hebt drei zentrale geistliche Wahrheiten hervor:

  1. Bei Gott ist kein Ding unmöglich
  2. Gott gibt seine Ehre keinem anderen
  3. Nur bei Gott ist Rettung

Diese Geschichte lehrt uns Vertrauen in Gottes Pläne, selbst wenn sie uns zunächst unverständlich erscheinen. Abschließend ruft sie dazu auf, Gottes Macht und Gnade zu erkennen und zu preisen.

Advent und Wiederkunft

Die Predigt über den 1. Thessalonicherbrief thematisiert die Bedeutung der Lehre von den letzten Dingen im christlichen Glauben. Es wird betont, dass die Erwartung der Wiederkunft Jesu zentral in der Verkündigung des Neuen Testaments ist und wesentliche Auswirkungen auf das christliche Leben hat.

Die Eschatologie bietet Hoffnung und Trost in schwierigen Zeiten, indem sie an das Versprechen erinnert, dass Gott alles neu machen wird. Sie motiviert Christen zu einem Leben in Übereinstimmung mit den Lehren Jesu, indem sie die Verantwortung und Dringlichkeit unterstreicht, das Evangelium zu verkünden und Gottes Wort zu leben.

Der 1. Thessalonicherbrief betont die Wichtigkeit der Umkehr, den Dienst an Gott und die Ausrichtung auf den wiederkommenden Herrn. Die Predigt behandelt auch die Sorgen der Thessalonicher über den Tod und die Wiederkunft Jesu, mit der Botschaft, dass Christen Hoffnung haben sollen. Der Abschnitt 4,13-18 lädt dazu ein, einander mit der Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu zu trösten. Schließlich wird die Notwendigkeit hervorgehoben, wachsam und vorbereitet zu sein für den Tag des Herrn und sich darauf auszurichten, in Heiligkeit untadelig vor ihm zu stehen.

Mut bekommen angesichts größter Schwierigkeiten

Die Predigt behandelt insbesondere die Herausforderungen und Leiden, die Gläubige erfahren, und wie diese in der Bibel und den Lehren des Apostels Paulus thematisiert werden.

Der Apostel Paulus wird als Beispiel für Standhaftigkeit in der Bedrängnis dargestellt. Er, obwohl hochgebildet und in seiner früheren Rolle als Pharisäer eifrig, erfährt eine vollständige Umwandlung durch Christus, die seine früheren Erfolge wertlos erscheinen lässt. Statt sich seiner Stärken zu rühmen, betont Paulus seine Schwächen, um Gottes Kraft und Trost in seiner Schwachheit zu erfahren. Er durchlebt zahlreiche Prüfungen und Bedrängnisse, sieht diese jedoch als Möglichkeit, Gottes Trost zu empfangen und diesen an andere weiterzugeben.

Paulus' Handlungsweisen im Umgang mit Bedrängnis umfassen das Loben Gottes, das Trösten anderer in deren Bedrängnis, realistisches Erkennen von Leid und Trost, Vertrauen auf Gott anstatt auf sich selbst, Hoffnung auf Gottes Rettung und aktives Mitwirken durch Fürbitte.

Die Predigt ermutigt dazu, in Bedrängnissen Gottes Trost zu suchen und ihn zu loben, anstatt in Selbstmitleid zu verfallen, und betont die Rolle des Gebets und der gegenseitigen Unterstützung in der Gemeinschaft der Gläubigen.

Hiob und Jesaja begegnen Gott

In der Predigt wird die Heiligkeit und Majestät Gottes hervorgehoben, insbesondere durch die Betrachtung der Begegnungen, die die biblischen Figuren Jesaja und Hiob mit Gott hatten. Beide erkannten in Gottes Gegenwart ihre eigene Sündhaftigkeit und Unzulänglichkeit.

Jesaja sah den Herrn auf seinem Thron und erkannte, dass seine Lippen unrein waren, während Hiob, nachdem Gott zu ihm gesprochen hatte, seine eigene Unwissenheit und Sündhaftigkeit erkannte. Diese Begegnungen führten beide Männer zu Demut und Buße.

Die Zuhörer werden ermutigt, die Heiligkeit Gottes ernst zu nehmen und sich der eigenen Worte bewusst zu sein, da diese oft das größte Problem in unserem geistlichen Leben darstellen. Es wird betont, dass wir in Gottes Gegenwart Buße tun sollten für alle unbedachten und sündhaften Worte, um von Gott gereinigt und für seinen Dienst bereit gemacht zu werden. Die Predigt endet mit der Betonung der Gnade und Barmherzigkeit Gottes, die jeden Morgen neu ist, und dem Aufruf, auf diese Gnade zu vertrauen und sie zu erfahren.

Psalm 99

Die Predigt behandelt das Evangelium als "Gute Nachricht" und beleuchtet, warum trotz dieser Botschaft die Welt oft von Negativität und Sünde geprägt ist. Es wird festgestellt, dass "der Gott dieser Weltzeit" bzw. satanische Mächte die Gedanken der Menschen verblenden. Der Unterschied zwischen Optimismus und christlicher Hoffnung wird hervorgehoben: Hoffnung basiert auf göttlichen Verheißungen und Tatsachen, während Optimismus oft realitätsfremd ist.

Es wird erklärt, dass obwohl satanische Mächte Macht ausüben, letztlich Gott als König regiert, wie es in Psalm 99 beschrieben wird. Die Predigt betont Gottes Heiligkeit, seine Herrschaft und seine Barmherzigkeit, wobei Beispiele aus dem Alten Testament angeführt werden. Schließlich wird der Aufruf zur Anbetung Gottes als logische Reaktion auf seine Größe und Heiligkeit formuliert. Der Psalm 99 wird als Grundlage verwendet, um die Beziehung der Gläubigen zu Gott darzustellen und zur Anbetung und Verehrung Gottes aufzurufen.

Pfingstpredigt

Apostelgeschichte 2

Die Predigt behandelt das Wirken des Heiligen Geistes, besonders an Pfingsten, und zieht Parallelen zu heutigen Glaubenserfahrungen. Der Heilige Geist, auch als Beistand bekannt, wurde von Jesus im Johannes-Evangelium angekündigt und entfaltet seine Wirkung in den Gläubigen. An Pfingsten wurden die Jünger vom Heiligen Geist erfüllt, was in der Apostelgeschichte 2 beschrieben wird. Sie erlebten äußere Zeichen wie das Reden in fremden Sprachen, die Zeichen für ungläubige Juden waren, um deren Aufmerksamkeit zu erwecken.

Petrus' Predigt an Pfingsten folgte der Ausgießung des Heiligen Geistes und war bemerkenswert mutig und erhellend. Der Heilige Geist wirkte in den Herzen der Zuhörer, was zu großer Buße und zur Taufe von rund 3.000 Menschen führte. Dieser Heilige Geist kann auch heute noch in den Gläubigen wirken, indem er Mut, Weisheit und Erkenntnis schenkt und das Evangelium lebendig macht. Der Geist führt zur Buße und stärkt die Gemeinschaft der Gläubigen in der Lehre der Apostel, im Brotbrechen und im Gebet.

Rettet die Taufe?

Ist die Taufe zur Vergebung der Sünden da? Genügt die Taufe, um erlöst zu werden?

Petrus forderte die Zuhörer auf, Buße zu tun und sich im Namen Jesu Christi taufen zu lassen, um die Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen. Die Predigt betont, dass die Buße, also die Umkehr und das Eingeständnis der Sünden, entscheidend ist, nicht die Taufe selbst. Die Taufe ist ein äußeres Zeichen der inneren Umkehr und des Glaubens an Jesus Christus.

Petrus' Predigt hebt die Wunder und Zeichen Jesu hervor, seine Kreuzigung, Auferstehung und die Beglaubigung durch Gott als Herr und Christus. Die Taufe symbolisiert den Tod des alten, sündigen Lebens und die Auferstehung zu einem neuen Leben in Christus. Die Predigt endet mit einer Aufforderung an die Leser, Buße zu tun und an Jesus Christus zu glauben.

Gottes großartiger Plan der Erlösung

Die Predigt konzentriert sich darauf, wie Gott durch das Kreuz Jesu Christi Frieden und Versöhnung mit der gesamten Schöpfung geschaffen hat (Kolosser 1,20). Zunächst wird der Sündenfall thematisiert, der die Schöpfung von ihrem ursprünglichen, perfekten Zustand in eine Unvollkommenheit und Sünde geführt hat.

Die Predigt stellt klar, dass Versöhnung in biblischem Kontext oft als Veränderung oder Neuerschaffung verstanden werden kann, wie in Epheser 2, wo Juden und Heiden zu einem neuen Menschen vereint werden. Auch in Kolosser 1,20 und 1,22 wird Versöhnung als eine Verwandlung beschrieben, durch die Gott die Schöpfung und die Menschen erneuert.

Die Predigt widerlegt die Allversöhnungslehre, indem sie betont, dass nicht alle Menschen automatisch erlöst werden, sondern dass die ewige Verdammnis für die Uneinsichtigen real bleibt. Schließlich wird die Hoffnung auf eine neue, wiederhergestellte Schöpfung hervorgehoben, in der Gott alles in Ordnung bringen wird, wie in Offenbarung 21,5 beschrieben. Die Predigt endet mit dem Aufruf zur Anbetung und der Freude über Gottes umfassenden Plan der Versöhnung.

Weihnachten und Wiederkunft

Interessant, dass viele moderne Menschen mit dem Auto statt Esel zu einem Gottesdienst kommen, obwohl doch eher der Esel ein biblisches Transportmittel ist. Die Predigt hinterfragt die biblischen Grundlagen des Weihnachtsfestes, da es in der Bibel nicht direkt angeordnet wird, und gibt einen Überblick über die biblische Vorhersage und Erfüllung der Geburt Jesu.

Es wird betont, dass Weihnachten die Ankunft Jesu als Erlöser feiert und dass diese Ankunft seit dem Sündenfall vorhergesagt wurde. Die Predigt verbindet die erste Adventshoffnung, die Ankunft Jesu, mit der zweiten Adventshoffnung, seiner zukünftigen Wiederkunft in Herrlichkeit.

Die Zuhörer werden ermutigt, diese Adventshoffnung zu feiern und sich auf die Rückkehr Jesu zu freuen, um ewige Freude und Erlösung zu erleben. Weihnachten ist eine Gelegenheit, die Ankunft des Erlösers zu feiern und sich auf seine endgültige Wiederkunft vorzubereiten.

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