Die Frohe Botschaft!

"Evangelium" heißt auf Deutsch übersetzt "Die Frohe Botschaft".
Es ist eine Botschaft, die froh macht und Frieden schenkt.
  Ich will mit diesem Artikel das ganze Evangelium möglichst kurz zusammenfassen - zu einem fertigen Bild - doch ohne etwas wegzulassen.

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Unser Leben in der Angst

Wenn man beim Evangelium "nichts weglassen" will, dann muss man mit der unbequemen Wahrheit beginnen: Unser Leben ist bestimmt von Angst.

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Wir haben Angst. Angst vor dem Morgen, Angst vor dem Tod. Und das zu Recht. Überall auf der Welt finden Kriege statt. In der gesamten Geschichte der Menschheit gab es niemals so viele Kriege wie das in unseren Tagen der Fall ist. Und wie wenn das noch nicht reichen würde, erleben wir ein noch nie dagewesenes Ausmaß an Leid und Zerstörung auch im zivilen Leben: Da werden millionenfach Kinder im Mutterleib ermordet, der Drogenkonsum wird zum Volkssport und auf der ganzen Welt wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer.  Und dann noch Tsunamis, Erdbeben, Wirbelstürme und Klimakatastrophe. Wir haben Angst.

Das ist eine sehr negative Darstellung der Wirklichkeit. Ist das nicht ein bisschen einseitig?

Ich denke, dass das keineswegs einseitig ist. Es ist nur die andere Seite der Wahrheit, die in unserer "heilen Welt" meistens ausgeblendet wird.
Wir blenden die Wirklichkeit aus, weil wir Angst haben. Und die letzte, die größte Angst ist die Angst vor dem Tod.

Warum ist das so? Warum zieht es die Menschen von einer Katastrophe zur nächsten, von einem Krieg zum nächsten? Warum ist das alles so? Und dann taucht natürlich auch die Frage auf: Warum lässt Gott das alles zu?


Der Sündenfall

Ein Ereignis, das uns alle angeht und uns alle direkt betrifft. Denn wir alle sind die gleichen Sünder...

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Gott hatte am Anfang alles perfekt geschaffen (1.Mose 1,31).  Die Menschen lebten im Garten Eden, dem Paradies und sie lebten in Gemeinschaft mit Gott.
Und Gott sagte den Menschen auch, was sie tun dürfen und was nicht.

1.Mose 2,16-17 :
"16 Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen; 17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!"

Gott hatte den Menschen also ganz klar verkündigt, dass sie sterben würden, wenn sie ihm in diesem Punkt nicht gehorchen würden. Vorher gab es keinen Tod. Adam und Eva mussten sich nicht vor dem Tod fürchten. Es gab auch keine Gewalt. Alles war in Frieden und - sie lebten in Gemeinschaft mit Gott.

Doch dann geschah es. Die Schlange (die hier für den Satan steht) brachte die erste Lüge ins Spiel und behauptete frech, Gott würde den Menschen etwas vorenthalten und sie könnten weiterkommen, wenn sie sich nicht an Gottes Gebot halten.

1.Mose 3,1-6:
"1 Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der HERR, gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Von allen Bäumen des Gartens dürft ihr nicht essen? 2 Da sagte die Frau zur Schlange: Von den Früchten der Bäume des Gartens essen wir; 3 aber von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens [steht], hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren, damit ihr nicht sterbt! 4 Da sagte die Schlange zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! 5 Sondern Gott weiß, dass an dem Tag, da ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses. 6 Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß."


Die Folgen
des Sündenfalls

Der Tod ist eine Folge der Sünde.

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Die Konsequenzen des Sündenfalls sind erschreckend. Wenn man den Bibeltext weiterliest, fällt als erstes ins Auge, dass die Menschen sich plötzlich vor Gott fürchten. Sie verstecken sich vor Gott. Die Gemeinschaft ist zerbrochen (1.Mose 3,8). Sichtbar wird das dann daran, dass Gott die Menschen aus dem Paradies hinauswirft (1.Mo.3,23-24).

Doch noch etwas tritt als direkte Folge des Sündenfalls ein: Der Tod.
Vorher gab es keinen Tod, doch Gott hatte es ja als Folge des Ungehorsams angedroht. Nun war es soweit. Der Mensch war nun dem Tod ausgesetzt. Und recht bald lernten die Menschen auch, wie sie sich am effektivsten gegenseitig umbrachten.

Nun ist jeder von uns sicherer Todeskandidat - jeder Mensch muss sterben. Und alles Leid, alle Not, jede Grausamkeit, jedes Unheil lässt sich zurückführen auf dieses Ereignis. Denn es geht ja nicht nur um den leiblichen Tod. Der Mensch besteht ja nicht nur aus einem Leib, sondern aus Geist, Seele und Leib. Der Geist des Menschen starb beim Sündenfall und als Adam und Eva sich fortpflanzten, da vererbten sie auch diesen toten Geist und die Sterblichkeit des Leibes. Deswegen ist jeder Mensch der geboren wird, von vorneherein zum Tode verurteilt, weil er einen toten Geist hat.

Es ist wichtig, das in seiner ganzen Konsequenz zu verstehen.

Römer 5,12: "12 Deshalb, wie durch "einen" Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben"

Jeder Mensch kommt zwar mit einem lebendigen Körper, aber geistlich tot zur Welt. Und deswegen sündigt jeder Mensch auch. Das ist unausweichlich und keiner kann dieser Gesetzmäßigkeit entkommen.

Römer 3,9-13: "9 Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. 11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). "

Alle sind verdorben. Alle sind verwerflich. Alle sind sündig.


Ewige Verdammnis
-für jeden garantiert

Mittelalterliche Erfindung einer herrschsüchtigen Kirche - oder traurige Realität?

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Gott ist unendlich gerecht und heilig. Er kann mit Sündern keine Gemeinschaft haben. Deswegen wird auch jeder verdammt werden. Jesus Christus selbst hat oft von der ewigen Verdammnis gesprochen und von der Hölle (Mt.7,13; Mt.23,33; Mt.5,29-30; Mt.10,28; Lk.16,23; Lk.12,5). Von der Bibel her ist es völlig klar. Jeder Mensch, der stirbt, kommt ins Totenreich (Lukas 16; Spr.5,5) und das ist kein Ort des ewigen Vergessens, des ewigen Friedens, sondern eine Zwischenstation, ein Aufbewahrungsort - auf dem sicheren Weg zur ewigen Verdammnis.

Hebräer 9,27: "Und wie den Menschen bestimmt ist, "einmal" zu sterben, danach aber das Gericht"
Römer 2,5: "Aber aufgrund deiner Verstocktheit und deines unbußfertigen Herzens häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes"
Daniel 12,2: "Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande."
Matth.25,46: "Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben."

Das also ist die Folge des Sündenfalls. Jeder Mensch ist geistlich tot in seinen Sünden. Jeder Mensch kommt nach seinem unausweichlichen Tod in das Totenreich (hebr."scheol", griech."hades") und wartet dort bis zur Auferstehung. Dann kommt für alle Sünder das Gericht. Und das Gerichtsurteil über die Sünde lautet "ewiger Tod".

Offenbarung 20,14: "Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod."
Offenbarung 21,18: "Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner - ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod."

Dieser zweite Tod ist aber nicht das Ende der Existenz. Auch dieser zweite Tod wird ewig dauern (Mt.25,46; 2.Thess.1,9; Jud.1,7). Die Idee, dass die menschliche Seele einfach vernichtet werden könnte und damit nicht mehr existiert, ist nicht biblisch. Laut Bibel dauert die ewige Verdammnis ewig - sie ist unendlich.

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Das war die Bestandsaufnahme. Es ist alles recht düster und traurig, doch es ist wichtig, sich
offen und ehrlich damit auseinanderzusetzen. Man muss verstehen, dass der Mensch verloren ist.
Nur dann kann man auch verstehen, wie Gottes Rettung aussieht. Darum geht es im zweiten Teil...


Im zweiten Teil kommen wir nun zur eigentlichen Frohen Botschaft.
Diese Botschaft kann dich befreien und dir neues Leben schenken!

Das Werk Jesu

Das Urteil Gottes über den Menschen steht fest - unverrückbar fest. Jeder Mensch ist ein Sünder. Jeder Mensch hat den Tod und die ewige Verdammnis verdient und keiner kann der gerechten Strafe entkommen. Doch damit ist Gott nicht zufrieden gewesen. Denn er liebt ja den Menschen (Eph.2,4). Er liebt jeden Menschen und will nicht, dass jemand verlorengeht (2.Petrus 3,9). Doch er kann nicht einfach über die Sünde hinwegsehen. Für die Sünde muss mit dem Tod bezahlt werden. Und jede Sünde gegen den unendlichen Gott - so klein sie in unseren Augen auch sein mag - ist so unendlich groß, dass auch die Strafe unendlich groß sein muss. Deswegen kann auch kein Mensch seine Sünden "abarbeiten" durch gute Werke, Spenden oder Kirchenmitgliedschaft. Ob Kerzen anzünden, fromme Gebete sprechen oder Wallfahrten machen, alles ist völlig vergeblich und bringt uns nicht aus der Hölle heraus - denn dort gibt es keinen Notausgang. Es gibt keine Möglichkeit für einen Menschen, diesem sicheren Verderben zu entgehen.

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Das Werk Jesu jedoch macht es möglich, der Hölle und dem sicheren Verderben zu entkommen. Er hat einen Weg geschaffen, um zum Vater zu kommen. Genauer: Er hat DEN Weg geschaffen - er IST der Weg (Joh.14,6).

Dazu müssen wir 6 Dinge betrachten, die in diesem Zusammenhang wichtig sind. Die Geburt Jesu, das Leben, das Sterben, die Auferstehung, die Himmelfahrt und die Wiederkunft Jesu.

  


Die Geburt
Jesu Christi
   

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Die Geburt Jesu ist so außergewöhnlich und atemberaubend, dass sie auch heute noch, 2000 Jahre später, gefeiert wird. Zwar hat das heutige Weihnachten nicht mehr viel gemeinsam mit dem christlichen Fest zur Erinnerung an Jesu Geburt, aber es ist doch deutlich, dass diese besondere Geburt ihre Spuren hinterlassen hat. Was daran ist so besonders?

Jesus lebte schon vor seiner Geburt!

Das ist eine ungeheure Aussage, doch genau das ist es, was das Neue Testament über Jesus Christus aussagt.

Joh.3,17+31: "Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. [.......] Der von oben her kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, der ist über allen"
Joh.6,38:  "Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat."

Jesus wurde also nicht wie die Menschen gezeugt und 9 Monate später geboren, sondern er lebte schon vorher - im Himmel! Genau dasselbe steht auch im Philipperbrief:

Philipper 2,5-8:  "Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz."

Er war vorher in der Gestalt Gottes, Gott gleich und wurde durch eigene Entscheidung Mensch. Auch Jesus selbst sagt das ganz klar und deutlich im Johannesevangelium:

Johannes 8,58:  "Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich!"

Er sagt hier nicht nur aus, dass er schon vor Abraham existierte, denn er benutzt noch eine ungewöhnliche Formulierung. Mit dem Ausdruck "Bin ich" konnten die Juden etwas anfangen. Sie wussten sofort, was er damit sagen wollte. Denn als Mose beim brennenden Dornbusch nach Gottes Namen fragte, da sagte Gott zu ihm "Ich bin der Ich bin" - es handelt sich hier also um eine Gottesbezeichnung. Jesus bezeichnet sich selbst als Gott und die Juden haben das auch genauso verstanden, denn in Joh.8,59 heben sie dann Steine auf, um ihn wegen dieser vermeintlichen Gotteslästerung zu steinigen.

Fassen wir zusammen:  Gott selbst entschließt sich, Mensch zu werden und auf die Erde zu kommen.


Jesus wurde von einer Jungfrau geboren!

Jesaja 7,14: (700 Jahre vor Christi Geburt) "Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben"

Dass Jesus Christus von einer Jungfrau geboren wurde, ist eine wichtige Tatsache. Denn wenn ein menschlicher Vater bei seiner Menschwerdung beteiligt wäre, dann wäre da auch immer ein Zweifel. So aber war von Anfang an klar, dass Jesus Christus Gott ist, als Mensch geboren.

Auch Josef war wohl der festen Überzeugung, dass er wohl nichts mit dieser Schwangerschaft zu tun hatte. Denn in Matthäus 1,19 steht, dass er sie verlassen wollte, als er erfuhr, dass sei schwanger war - und er musste wohl selbst am besten wissen, dass er nicht daran beteiligt war. Es ist absolut notwendig, dass Jesus Christus von einer Jungfrau geboren wurde. Denn wie weiter oben dargestellt, sind ja alle Menschen Sünder, alle Menschen haben diese Erbsünde. Doch weil Jesus durch den Heiligen Geist gezeugt wurde und nicht durch einen Menschen, deswegen wurde er OHNE SÜNDE geboren - das ist entscheiden wichtig für die Erlösung, die er für uns geschaffen hat.

 


Das Leben Jesu Christi

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Das Leben Jesu war ebenso außergewöhnlich wie seine Geburt. Nie zuvor hat ein Mann so viele Menschen angezogen. Ja, es gab Heerführer und Könige, die durch ihre Macht viele Menschen angezogen haben. Doch bei Jesus war das anders. Er hatte nichts. Er lief einfach nur durch das Land und nur durch die Kraft seiner Worte und die Zeichen die er tat, brachte er ein ganzes Land an den Rand eines Aufruhrs. Wohl niemand in der damaligen Zeit konnte eine neutrale Position zu Jesus einnehmen. Entweder man war begeistert von ihm - oder man war ihm feindlich gesonnen.Wie der Apostel Johannes schon in seinem Evangelium schreibt (Joh.21,25) ist es gar nicht möglich, das alles zu erzählen, was er tat. Doch ein paar Dinge möchte ich doch herausgreifen:

Er tat Wunder
Nun haben Wunder in Gottes Heilsgeschichte keinen Selbstzweck. Sie sind kein Showeffekt, um Aufmerksamkeit zu erzielen, sondern sie sollen etwas zeigen, auf etwas hinweisen. Deswegen nennt man sie auch Zeichen und Wunder.
Jesus tat Wunder, um zu beweisen, dass er der von Gott gesandte Retter war. Den Juden war ja durch die Propheten viele hundert Jahre vorher angekündigt worden, dass der Messias kommt (hebr. Messias = griech. Christus = deutsch : Retter). In der Lehre der Rabbiner der damaligen Zeit war auch festgelegt, wie man diesen Messias erkennen könnte, z.B. musste der Messias einen Lahmen und einen Blindgeborenen heilen. Genau das tat Jesus. Er heilte viele Menschen, aber eben auch einen Blindgeborenen. Niemals in der Menschheitsgeschichte war das jemals möglich gewesen, dass ein Mensch, der von Geburt an blind war, sehen konnte. Jesus tat es und bewies damit seine göttliche Macht (Johannes 9).
Durch andere Wunder bewies er seine Überlegenheit über die Mächte der Finsternis (Markus 1,39) über alle Krankheiten (Lukas 7,21) und sogar über den Tod (Joh.11). Und er bewies durch ein Zeichen, dass er sogar Sünden vergeben kann (Lukas 5,17-25).

Er lebte sündlos
Schon bei seiner Geburt war bemerkenswert, dass er der einzige Mensch war, der ohne Sünde auf die Welt kam. Durch die Jungfrauengeburt unterlag er nicht der Erbsünde und kam sündlos auf die Welt. Doch auch in seinem Leben als Mensch (ca.33 Jahre) beging er niemals eine Sünde - nicht die allerkleinste. Der beste Beweis dafür sind die Umstände seiner Verurteilung und seines Todes. Seine Mörder wollten ihn anklagen, aber sie konnten nichts finden, also mussten sie falsche Zeugen bestechen, damit diese Lügen über Jesus erzählen. Doch sogar das fiel ihnen schwer, weil sie einfach nichts finden konnten, was auch nur halbwegs glaubhaft gewesen wäre:

Matthäus 26,59-61: "Aber die obersten Priester und die Ältesten und der ganze Hohe Rat suchten ein falsches Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu töten. Aber sie fanden keines; und obgleich viele falsche Zeugen herzukamen, fanden sie doch keines. Zuletzt aber kamen zwei falsche Zeugen und sprachen: Dieser hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes zerstören und ihn in drei Tagen aufbauen!"
Hebräer 4,14-15: "Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis! Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde."
Johannes 8,46: Jesus sagt: "Wer unter euch kann mich einer Sünde beschuldigen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?"
1.Petrus 2,22: "Er hat keine Sünde getan, es ist auch kein Betrug in seinem Mund gefunden worden"

Warum ist das so entscheidend wichtig, dass er OHNE Sünde geboren wurde und dass er OHNE Sünde lebte?

1.Johannes 3,5: "ihr wisst, dass Er erschienen ist, um unsere Sünden hinwegzunehmen; und in ihm ist keine Sünde."

Jesus ist ja deswegen als Mensch auf die Erde gekommen, um unsere Sünden wegzunehmen. Das geht aber nur, wenn er als Sündloser für unsere Sünden stirbt. Wäre er als Sünder gestorben, dann hätte er den Tod ja verdient gehabt, wie jeder andere Sünder auch - also wie du und ich!Doch Jesus wurde ohne Sünde geboren und er lebte ohne Sünde und er starb ohne Sünde und deswegen ist sein Opfertod ausreichend - für meine und auch für deine Sünde.

 


Das Sterben Jesu Christi

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Die Menschwerdung Christi, seine menschliche Geburt, sein Leben in Verachtung, all das diente nur einem einzigen Zweck. Er war gekommen, um für uns zu sterben - das waren das Ziel und das schon vom Sündenfall an (1.Mose 3,15).

Hebr. 9,26b: "..., ist er ein für allemal erschienen, durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben." 
Mk.10,45: "Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele."
Galater 4,4-5:  "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen."
Römer 8,58: "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christs für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren."

Er hat sein Leben als Lösegeld gegeben (Mk.10,45), er hat uns losgekauft (Gal.4,4-5) indem er, der selbst ohne Sünde war, für uns gestorben ist (Römer 8,58). Dieser Tod am Kreuz von Golgatha war ein schrecklicher Foltertod. Er hatte ihn durch nichts verdient. Er war unschuldig hingerichtet worden und brachte damit ein Opfer für unsere Sünden dar (Hebr.10,12). Das gilt auch für dich ! Er ist auch für deine Schuld gestorben. Auch für diese Schuld hat er mitbezahlt. Doch es liegt an dir, ob du das annehmen willst und ob du ihm deine Schuld und dein Leben anvertraust. Es ist deine freie Entscheidung.

Damit ist dieser Tod am Kreuz das wichtigste Ereignis der Menschheitsgeschichte. An diesem Tag geschah vor den Toren Jerusalems etwas, was den Lauf der Geschichte für immer verändert hat. Und es hat auch den Lauf der Heilsgeschichte verändert. Nun kann ein sündiger Mensch gerechtfertigt werden und zu Gott kommen. Weil ein anderer an seiner Stelle gestorben ist. Nun kannst DU gerettet werden, weil Jesus Christus für deine Schuld mit dem Tod am Kreuz bezahlt hat.


Die Auferstehung Jesu Christi

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Nun könnte man ja sagen, Jesus ist für uns gestorben, damit können wir Vergebung unserer Schuld bekommen, das reicht ja dann. Doch dabei haben wir vergessen, dass die direkte Folge der Sünde der Tod ist (Römer 6,23). Und so wie alle Menschen durch die Sünde der ersten Menschen mit der Erbsünde beladen wurden, so müssen auch alle Menschen sterben. Alle Menschen sind dem Tod verfallen. Und wir haben alle Angst vor dem Tod.Sündenvergebung alleine wäre nun wirklich zu wenig, denn wir wären ja doch dem Tod verfallen. Aber Jesus Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Das bedeutet, dass er nicht nur den Teufel und die Sünde besiegt hat (Kol.2,14-15), er hat auch den Tod besiegt.

2.Korinther 4,14: "da wir wissen, dass der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns durch Jesus auferwecken und zusammen mit euch vor sich stellen wird."
1.Thess.4,14: "Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen."

Weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist, gibt es auch für uns Hoffnung. Wir wissen, dass es am Ende der Zeiten zur Auferstehung der Toten kommen wird. Niemand wird in seinem Grab bleiben. Alle werden auferstehen. Doch diejenigen, die dem Tod verfallen sind, werden nur auferstehen, um ewig den 2.Tod zu sterben. Doch für alle, die durch Jesus Christus gerettet worden sind, spielt dieser ewige Tod, die Verdammnis keine Rolle mehr. Jeder, der sein Leben Jesus anvertraut, der darf darauf vertrauen, dass er von den Toten auferstehen wird und dass er das ewige Leben bei Gott erben wird.
Jesus ist auferstanden: Das bedeutet, dass der Tod besiegt ist!
Jesus ist auferstanden: Das bedeutet, dass der Tod nicht endgültig ist!
Jesus ist auferstanden: Das bedeutet, dass der Tod nicht das letzte Wort hat!

Einer ist stärker: Jesus!


Die Himmelfahrt Jesu Christi

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Als Jesus auferstanden war, da hat er sich seinen Jüngern und vielen Menschen gezeigt hat:

1.Korinther 15,3-7: "Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften, und dass er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen. Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln."

Jesus war also auferstanden, hatte sich vielen Zeugen gezeigt und dann kehrte er wieder zurück zum Vater im Himmel. Dieses Ereignis nennt man Himmelfahrt.

Apostelgeschichte 1,9-12: "Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf von ihren Augen weg. Und als sie unverwandt zum Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißer Kleidung bei ihnen, die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen!"

Auch dieses Ereignis hat mit unserer Erlösung zu tun und ist sehr wichtig für unsere Errettung. Das hat verschiedene Gründe. Als erstes denken wir da vielleicht an Pfingsten. Denn Jesus ging ja, um uns den Heiligen Geist zu senden (Joh.16,7). Aber er ging noch aus anderen Gründen zurück in seine himmlische Herrlichkeit, die er schon vorher hatte:

Johannes 14,2-3: "Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin."

Jesus Christus ist uns nur vorausgegangen ! Er bereitet alles für seine Gläubigen vor und wird dann zurückkommen, um sie zu sich zu holen. Wir dürfen uns freuen auf das ewige Leben in himmlischer Herrlichkeit - so schön, dass wir es uns nicht einmal vorstellen können!
Und noch einen Grund gibt es für seine Himmelfahrt. Das Heiligtum auf Erden, die Stiftshütte (2.Mose 29) ist ja nur ein Abbild des himmlischen Heiligtums.

Hebräer 9,12+24-25: "...auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.............Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des wahrhaftigen, ist Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst oftmals [als Opfer] darzubringen, so wie der Hohepriester jedes Jahr ins Heiligtum hineingeht mit fremdem Blut"

Er ist in das himmlische Heiligtum gegangen und hat dort eben nicht fremdes Blut (eines Opfertieres) dargebracht, sondern sein eigenes Blut und hat dadurch für uns eine ewige Erlösung geschaffen. So wie die Priester im Alten Testament mit dem Opferblut an den Altar traten, um Versöhnung für das Volk zu bekommen, so ist Jesus mit seinem Blut in das himmlische Heiligtum gegangen und hat damit für uns die Erlösung geschaffen.Und dann steht da noch, dass Jesus für uns eintritt !
Wie dürfen wir uns das vorstellen ? Wir wissen ja aus dem Buch Hiob (Hiob 1,6), dass der Satan vor Gott erscheint, um die Gläubigen anzuklagen. Doch Jesus tritt für seine Gläubigen ein:

Hebräer 7,25: "Daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er für immer lebt, um für sie einzutreten."
1.Joh.2,1: "Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten;"
Römer 8,34: "Wer will verurteilen? Christus [ist es doch], der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt!"


Die Wiederkunft Jesu Christi

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Jesus Christus ist also ohne Sünde geboren worden, er lebte ohne eine einzige Sünde und er starb sündlos, als Opfer für unsere Schuld. Er ist auferstanden von den Toten und hat damit den Tod besiegt und er ist aufgefahren in den Himmel. Dort hat er sein Blut ins himmlische Heiligtum gebracht und damit eine ewige Erlösung für uns geschaffen. Und dort ist er jetzt als unser Verteidiger, der für uns eintritt. Und er bereitet in seiner himmlischen Herrlichkeit alles vor, damit wir zu ihm kommen können.
Doch vorher kommt er wieder zurück auf die Erde.
Er kommt wieder, um jeden, der an ihn glaubt, zu sich zu holen - die Lebendigen oder die Toten (die in diesem Moment auferstehen werden).Und am Ende der Tage wird Jesus dann als Richter erscheinen und dann wird das große Endgericht stattfinden:

Offenbarung 20,11-15: "Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen."

Es ist also von absoluter Wichtigkeit, im Buch des Lebens eingeschrieben zu sein. Wer dort drin steht, der wird nicht nach seinen sündigen Werken gerichtet und landet nicht im Feuersee. Doch was ist dieses Buch des Lebens ? Wie kann ich erreichen, dass mein Name dort eingetragen wird?

Das Buch des Lebens gehört also dem Lamm. Und das Lamm Gottes, das wissen wir aus dem Neuen Testament, dass ist Jesus Christus (Joh.1,29+36). Und für die ewige Errettung ist es wichtig, an Jesus Christus zu glauben:

Offenbarung 21,27: "Und es wird niemals jemand in sie eingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel und Lüge verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes."

Johannes 3,16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat."
Römer 5,8: "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren."
Römer 10,9: "Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet."

 


Den Schritt wagen!

 

Du kannst also jetzt sofort gerettet werden. Glaube nur an den Herrn Jesus Christus.
Nimm es dankbar an, dass er für deine Schuld am Kreuz gestorben ist.
Und bekenne ihm deine Schuld.
Denn zur Errettung gehört auch eine vollständige Umkehr von den bisherigen Wegen.
Das nennt die Bibel Buße.

Lukas 13,5:
Jesus spricht: "Ich sage euch: Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen."
Apostelgeschichte 17,30:
"Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen,
jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun."
 

Kehre um! Bekenne Jesus im Gebet deine Schuld!
Bitte ihn um Vergebung deiner Schuld und vertraue darauf,
dass er auch für deine Schuld am Kreuz gestorben ist.
Liefere dich ihm völlig aus. Und dann steht dein Name im Buch des Lebens.
Du bist gerettet und wirst ewig leben - bei Jesus Christus, deinem HERRN!

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Ich würde mich darüber freuen, wenn du mir schreibst und es mir mitteilst, wenn du eine Entscheidung für den HERRN Jesus Christus getroffen hast. Gerne helfe ich dir aber auch, wenn dir etwas noch nicht ganz klar ist und wenn du noch eine Frage hast. Ich versuche, schnell zu antworten.
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Melde dich einfach. Ich garantiere dir, nicht für eine Kirche oder Sekte zu werben oder dir sonst irgendetwas "aufzuschwatzen"  - mir geht es nur darum, dich mit Jesus bekannt zu machen - denn ER ist deine einzige Rettung:

Johannes 14,6:
Jesus Christus spricht:
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater als nur durch mich!
"

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