Die Folgen
des Sündenfalls

Der Tod ist eine Folge der Sünde.

puzzle shadow k

Die Konsequenzen des Sündenfalls sind erschreckend. Wenn man den Bibeltext weiterliest, fällt als erstes ins Auge, dass die Menschen sich plötzlich vor Gott fürchten. Sie verstecken sich vor Gott. Die Gemeinschaft ist zerbrochen (1.Mose 3,8). Sichtbar wird das dann daran, dass Gott die Menschen aus dem Paradies hinauswirft (1.Mo.3,23-24).

Doch noch etwas tritt als direkte Folge des Sündenfalls ein: Der Tod.
Vorher gab es keinen Tod, doch Gott hatte es ja als Folge des Ungehorsams angedroht. Nun war es soweit. Der Mensch war nun dem Tod ausgesetzt. Und recht bald lernten die Menschen auch, wie sie sich am effektivsten gegenseitig umbrachten.

Nun ist jeder von uns sicherer Todeskandidat - jeder Mensch muss sterben. Und alles Leid, alle Not, jede Grausamkeit, jedes Unheil lässt sich zurückführen auf dieses Ereignis. Denn es geht ja nicht nur um den leiblichen Tod. Der Mensch besteht ja nicht nur aus einem Leib, sondern aus Geist, Seele und Leib. Der Geist des Menschen starb beim Sündenfall und als Adam und Eva sich fortpflanzten, da vererbten sie auch diesen toten Geist und die Sterblichkeit des Leibes. Deswegen ist jeder Mensch der geboren wird, von vorneherein zum Tode verurteilt, weil er einen toten Geist hat.

Es ist wichtig, das in seiner ganzen Konsequenz zu verstehen.

Römer 5,12: "12 Deshalb, wie durch "einen" Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben"

Jeder Mensch kommt zwar mit einem lebendigen Körper, aber geistlich tot zur Welt. Und deswegen sündigt jeder Mensch auch. Das ist unausweichlich und keiner kann dieser Gesetzmäßigkeit entkommen.

Römer 3,9-13: "9 Was sagen wir denn nun? Haben wir Juden einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. 11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 12 Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). "

Alle sind verdorben. Alle sind verwerflich. Alle sind sündig.