Das Lamm   -   Das Opfer   -   Das Kreuz   -   Der Mensch   -   Der Sieg

Im 3.Buch Mose (Levitikus) wird von den Opfern berichtet. Und es wird eine Tatsache recht schnell klar: Die Sünde führt zum Tod (Hesekiel 18,20; Römer 6,23).

Bei Sünde muss man ein Opfer bringen. Im Alten Testament ist e3s ein Tier, dass stellvertretend für den Menschen sterben muss.

So soll ihn der Priester versöhnen vor dem HERRN, so wird ihm vergeben alles, was er getan hat, darum er sich verschuldet hat.“ (3.Mose 5,26)

Gott hatte zugesagt, dass er die Schuld aufgrund des stellvertretenden Opfers vergeben will. Doch im Hebräerbrief heißt es dann: „Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen“ (Hebr 10,4).

Jedes Jahr wurden im Tempel in Jerusalem Tiere getötet, um für die Sünden der Menschen Sühnung zu erwirken. Doch diese Opfer konnten nicht wirklich erlösen. Gott hatte zugesagt, den Menschen ihre Sünden zu vergeben, aber die Menschen haben doch immer wieder gesündigt und die Tieropfer haben nicht ausgereicht.

Diese Opfer waren nur ein Schatten (Hebräer 8,5) dessen, was da kommen soll: Dass Jesus Christus für uns am Kreuz geopfert wird. Er hat dort sein Blut vergossen und ist als Opferlamm für uns geschlachtet worden. So wie der Priester im Alten Testament mit dem Blut des Opfers ins Heiligtum hineingegangen ist (3.Mose 16,15), so ist auch Christus als der eine Hohepriester mit seinem eigenen Blut in das himmlische Heiligtum eingegangen und hat durch sein eigenes Opfer eine ewige Erlösung erlangt (Hebr 9,11-12; 10,10-14).

Denn einen solchen Hohenpriester sollten wir haben, der da wäre heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sünden abgesondert und höher, denn der Himmel ist; dem nicht täglich not wäre, wie jenen Hohenpriestern, zuerst für eigene Sünden Opfer zu tun, darnach für des Volkes Sünden; denn das hat er getan einmal, da er sich selbst opferte.“   (Hebr 7,26-27)