Das Lamm   -   Das Opfer   -   Das Kreuz   -   Der Mensch   -   Der Sieg

Der Hintergrund des Osterfestes ist ja das Passahfest der Juden. Vom ersten großen Passah berichtet uns die Bibel in 2.Mose 12 (Exodus 12). Gott selbst hat das Passah eingesetzt und angeordnet, dass jährlich daran gedacht werden soll. Ein makelloses (fehlerfreies) Lamm (2.Mo 12,5) soll geopfert werden. Das Blut dieses Lammes soll an Türpfosten und Oberschwellen gestrichen werden. Dann vollzieht der HERR das Strafgericht an den Ägyptern. Dort wo er das Blut sieht, geht das Gericht des HERRN vorüber.

So geschah es auch viele Jahre später. Doch diesmal war es kein tierisches Lamm, das geopfert wurde. In Jesaja 53,7 war bereits angekündigt worden, dass eines Tages ein ganz besonderes Lamm kommen würde. In den Versen davor und danach sehen wir auch, dass dieses Lamm wirklich auch als Opfer für unsere Sünden sterben sollte.

Als Jesus geboren war und dann als erwachsener Mann sich der Öffentlichkeit vorstellte, da wurde er von einem heiligen Mann als „das Lamm Gottes“ bezeichnet (Johannes 1,29+36). Johannes der Täufer sagt es auch ganz deutlich, worum es dabei geht: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt!“ (Johannes 1,29).

Als die Römer diesen Jesus ans Kreuz geschlagen hatten, da haben sie (aber ohne es zu wissen) das Lamm Gottes geopfert. Dieses Lamm Gottes wurde für uns geschlachtet (Offb 5,6-10). Und so wie die Israeliten sich durch das Blut des Lammes vor dem Strafgericht Gottes schützen konnten, so können wir uns auch heute durch das Blut dieses Lammes vor dem Strafgericht Gottes über unsere Sünde schützen.

Er ist für uns gestorben und hat damit Frieden gemacht – zwischen Gott und den Menschen. Jeder, der sich diesem Lamm anvertraut, muss die Strafe für seine Sünde nicht mehr selbst bezahlen.