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Bedrängnis und Verfolgung sind in der Bibel angekündigt.
Aber diese biblisch angekündigte Bedrängnis ist nur die eine Seite der Wahrheit.
Die andere Seite ist, dass wir lernen müssen, diese zeitlich begrenzte Bedrängnis richtig einzuschätzen.
Was ist eine Bedrängnis von 1 Jahr oder 10 Jahren im Vergleich zu einer himmlischen Herrlichkeit von einer Milliarde Jahren?

"Denn unsere Bedrängnis, die schnell vorübergehend und leicht ist, verschafft uns eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit"  (2. Korinther 4,17 Schlachter 2000)

Es geht also nicht nur um eine Milliarde Jahre, sondern sogar um die Ewigkeit. Alle Schwierigkeiten, alle Anfeindungen und alle Dinge, die uns Angst machen, müssen wir mit der ewigen Herrlichkeit vergleichen. Nur dann bekommen wir den richtigen Blick für die Dinge.
Kein Mensch will leiden. Kein Mensch will gehasst werden. Doch Jesus hat gesagt, dass man uns hassen wird um seines Namens willen (Matthäus 10,22).

Zurück zu unserem Text:

so daß wir selbst uns euer rühmen in den Versammlungen Gottes wegen eures Ausharrens und Glaubens in allen euren Verfolgungen und Drangsalen, die ihr erduldet; ein offenbares Zeichen des gerechten Gerichts Gottes, daß ihr würdig geachtet werdet des Reiches Gottes, um dessentwillen ihr auch leidet"
(2.Thessalonicher 1,4-5 Elberfelder 1905)

Wir haben also festgestellt, dass Verfolgung und Drangsal der Normalzustand der christlichen Gemeinde ist. Und wir sehen in unserem Text in 2.Thessalonicher, dass es für die Verfolger zum Gericht wird. Gerade dann, wenn sie uns schmähen, beleidigen, drangsalieren oder gar verfolgen, gerade dann kommt Gottes Gericht über sie.

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Doch was ist mit uns? Wie sollen sich Christen verhalten, wenn sie bedrängt oder verfolgt werden?