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"dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, unbeirrt im Glauben zu bleiben, und [sagten ihnen,] dass wir durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen müssen." (Apg 1,22 Schlachter 2000)


Bedrängnis ist normal. Es ist der Normalzustand, dass Christen angegriffen und angefeindet werden. Diese Aussage der Bibel ist furchtbar. Wir hätten lieber ein nettes kleines Kuschel-Christentum. Ein Wohlfühl-Christentum. Ein Wohlstands-Christentum. Doch das ist nicht das, was Gott uns versprochen hat.

Dass wir in Mitteleuropa (noch) in Frieden leben dürfen, ist eine geschichtlich einmalige Situation. Das hat aber sich auch damit zu tun, dass das mitteleuropäische Christentum so wenig mit Christus zu tun hat und so angepasst ist an die Welt, dass die Welt darin keine Gefahr erkennt. Aber das Blatt wendet sich gerade und die Zeiten werden auch bei uns immer schwieriger. Schon heute werden Christen mitten in Europa diskriminiert. So kann man an manchen Universitäten z.B. schon Probleme bekommen, wenn man nicht die neue Sprache der Gender-Ideologie verwendet. In der Europäischen Union werden für höhere Ämter keine Bewerber zugelassen, die z.B. als Katholiken die Abtreibung ablehnen. Die Beispiele für die praktische Anwendung dieses Hasses auf die Wahrheit werden immer zahlreicher.